Die spanische Provinz Baskenland hat von seiner Regierung angeordnet bekommen, dass so gut wie jede Software, die für die öffentlichen Behörden und Organisationen entwickelt wurde, als OpenSource veröffentlicht werden muss.
In der spanischen Region soll am Juli diesen Jahres die entwickelte Software der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. Zudem weist das Gesetz die Verwaltungen an, die für andere Behörden entwickelte Software wiederzuverwenden.
Bis jetzt wurden nur ca. 18% der von der spanischen Behörden verwendeten Software unter einer OpenSource-Lizenz veröffentlicht. Zukünftig werden die Anwendungen der baskischen Verwaltung auf Irekia http://www.irekia.euskadi.net/en/ veröffentlicht, die mit den Seiten der spanischen Provinzen Andalusien, Extremadura, Galizien und Katalonien verlinkt ist. Laut der stellvertretenden baskischen Ministerin für öffentliche Verwaltung, Elena Pérez Barredo, sei es für die Verwaltungen besser, die vorhandene Software zu verbessern, als das wenig vorhandene Geld für neue Software auszugeben. Somit sollen die Behörden diesen Pool an Software nutzen, anstatt eigene Anwendungen zu entwickeln.
Ausgenommen von dem Gesetz der Veröffentlichung sind Anwendungen, die die staatliche Sicherheit gefährden könnten. Zudem sind kommerzielle Software-Projekte nicht betroffen, die die Behörden gemeinsam mit den Herstellern durchführen.