Münchner LiMux-Projekt steht vor dem Abschluss

Vergangenes Jahr haben wir über das Münchner Projekt LiMux berichtet, dass die Umstellung von rund 80% der Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung Münchens geplant hatte. Nun steht das Projekt vor dem Abschluss.

Inzwischen laufen 10.000 der 14.000 Rechner unter Linux. Bei diesen Rechnern ist Microsoft Office vollständig verschwunden und durch OpenOffice in der Version 3.2.1 ersetzt worden. Das Problem der nicht durch ein Fachverfahren ersetzbaren Makroanwendungen wurde durch die Umstellung auf zentral wartbare und qualitätsgesicherte Makro-bzw. Webanwendungen gelöst.

Ein großer Vorteil im Wechsel zu OpenOffice liegt in der Konsolidierung der ca. 900 ungesteuerten und undokumentierten Einzel-Makros. Durch das Projekt ist ein geordnetes System mit ca. 100 Makro-Fachanwendungen und 38 zentral gepflegten Webanwendungen entstanden.

Das durch MS-Office entstandene Chaos an Formularen, Vorlagen und Makros konnte unter anderem auch durch die optimierten Lösungen für Text-Verwaltungsaufgaben von WollMux in den Griff gebracht werden. Das selbst entwickelte System WollMux erleichtert das Arbeiten mit Vorlagen, Formularen und Briefköpfen.

Ganz nach dem Prinzip der Open-Source-Philosophie, sieht die Münchner Verwaltung vor, dass sie anderen Kommunen und Organisationen durch die entwickelten Vorlagen und Makros und die Erfahrung mit dem Projekt zur Seite steht. Da WollMux als OpenSource veröffentlicht wurde, nutzen nun auch andere Kommunen das System.

Wenn Sie mehr über das Projekt erfahren möchten, können sie dafür unter anderem unseren Blogeintrag “Weiterer Meilenstein bei Einführung von Linux-Lösungen” vom 29.09.2011 lesen.

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